Bezirkswochenende in Brüggen

Vom 11. bis zum 13. Juni verbrachte die Radsportjugend des Bezirkes Mönchengladbach ein Wochenende in der Jugendherberge Brüggen. Es nahmen insgesamt 19 Jugendliche aus den Bereichen Kunstradsport und Rennsport teil. Mit ihren vier Betreuern verbrachten sie ein sportlich lustiges Wochenende. Man traf sich Freitags um vier Uhr an der Jugendherberge, umdirekt schon einmal die Zimmer zu beziehen. Danach traf man sich und man erzählte sich die wesentlichen Dinge über die jeweilige Sportart, da die wenigsten Rennradfahrer wussten, was die Kunstradfahrer überhaupt genau machen. Nach diesem Austausch gab es Abendesse. Wie eine hungrige Meute wurde sich darauf gestürzt. Nachdem man nach dem Abendessen noch ein wenig Freizeit hatte, begannen die “Brüggener Olympischen Spiele Teil 1”. Jeweils in Zweier Gruppen spielte man gegeneinander Hausfrauenfußball. Nach diesem sportlichen Ereignis begann die Nachtwanderung. Gerade die kleinsten der Gruppe wollten nicht zurückgehen. Sie wären am liebsten die ganze Nacht durchgelaufen, während den grösseren doch langsam die Luft ausging. Dieses Bild spiegelte sich auch in der Jugendherberge ab. Während die grösseren schon lange aufblieben und erst um halb drei ins Bett gingen, spielten die kleineren Mädchen noch weit bis nach vier Uhr ihren Nachbarinnen, den grösseren Mädchen Streiche. So kann man sich dann die Gesichter der Mädels am Frühstückstisch vorstellen. Nachdem sie um halb acht geweckt wurden, um sich zu waschen, saßen sie um halb neun immer noch schlafend am Tisch ohne das sie auch nur einen Tropfen Wasser an ihre Gesichter gelassen hätten. Nachdem man sich dann doch noch gewaschen hatte, begannen die “Brüggener Olympischen Spiele Teil 2”. Zuerst spielte man im Keller der Jugendherberge Tischtennis. Mit dem Fahrrad fuhr man dann ins benachbarte ehemalige Munitionsdepot, um dort ein kleines Staffelradrennen zu fahren. Die jüngeren fuhren auf einer 1,5 Kilometer langen Runde, während sich die Älteren auf einem 3,7 Kilometer langen Rundkurs abmühten. Nachdem man sich beim Staffelrennen über jeweils eine Runde ausgepowert hatte, wollte man weiter nach Breyell zum Sportplatz fahren um den Wettkampf zu beenden. Doch vorher wurde man noch von einem kräftigen Regenschauer erfasst, so daß man gezwungen war sich unterzustellen. Man traf dann doch noch relativ trocken in Breyell am Sportplatz ein, wo die größeren ein Beachvolleyball-Turnier spielten und die kleineren ein weiteres Staffelrennen, diesmal wohl zu Fuß, machten. Nach dem alle sportlichen Aktivitäten beendet waren, versorgte uns Jugendfachwart Wilfried Schmitz mit einem Tablett Kuchen. Schnell waren alle Stücke vergriffen und man konnte sich auf den Rückweg in die Jugendherberge machen. Diesmal hatte jedoch nicht so ein Glück mit dem Regen. Während man sich auf dem Hinweg noch unterstellen konnte, wurde man diesmal mitten imFeld erwischt. Doch tapfer kämpfte man sich bis zur Jugendherberge zurück. Besonders ist hier Patrick Mäntz, Sohn des Bezirksvorsitzenden, zu erwähnen. Trotz daß er gerade mal fünf Jahre alt ist, fuhr er die gesamte Strecke vorne in der ersten Reihe und siegte im Schlußsprint zur Jugendherberge hinauf. Abends fand dann die Siegerehrung statt. Doch vorher gab es natürlich das Abendessen. Alle schlugen kräftig zu, denn sie waren vom doch sehr sportlichen Tag erledigt. Trotz des anhaltenden Regens opferten sich vier Rennradfahrer für die Gruppe und grillten das Essen. Nach einer Stunde grillen waren sie zwar durchnäßt, doch hatte es ihnen wenigstens Spaß gemacht. Nun fand dann doch endlich die Siegerehrung statt. Die beiden erstplatzierten Teams aus jeder Altersstufe bekamen jeweils eine kleine Siegprämie in Form von einer Strandmatte bzw. einer Solarluftmatratze. Bei den kleineren gewannen Katrin und Franziska und bei den größeren Sebastian und Jens. Abends schliefen dann auch alle Kinder früher ein als noch am Vorabend. Am nächsten Morgen spürte man schon erste Formen von Abschiedsstimmung. Nach dem Frühstück spielte man noch zusammen bis zum Mittagessen Tischtennis. Da das Mittagessen jedoch noch auf sich warten ließ, gegann man das Spiel des Wochenendes zu spielen: Kommando Pimperle. Nach dem Mittagessen verabschiedete man sich dann. Die Meinung der Teilnehmer war durchweg positiv und man erhofft sich eine neue Fahrt im nächsten Jahr.

gez.

Wilfried Schmitz

Bezirksjugendleiter

Kunstradfahrer in Topform

RV Adler feiert erste Erfolge des Jahres

Beim ersten Ranglistenwettbewerb des Jahres konnten die Kunstradfahrer zeigen, ob das Training in der Winterpause erfolgreich war. Laura Adrians ging als erste auf die Fläche der Dülkener Sporthalle und fuhr eine fast fehlerfreie Kür. 216 Punkte bedeuteten am Ende Platz drei in der Klasse der C-Schülerinnen. Vereinskollegin Jennifer Weber belegte den zweiten Platz. Am größten war die Freude bei Franziska Erdtelt, sie siegte vor Jenni und Laura.

Erfolgreich war der Nachmittag vor allem für die Mannschaften des Neuwerker Kunstradsportvereins.

Im 6er Kunstfahren der Schüler siegte die erste Mannschaft vor der Konkurrenz aus den eigenen Reihen und dem Team aus Erkelenz. Im 4er Kunstfahren schafften Yannik Lingen, Lukas Orth, Christian Mertens und Andre Gruhlke mit 245,5 eine neue persönliche Bestleistung und siegten. Die zweite Mannschaft stand der Leistung in nichts nach und wurde mit nur drei Zählern Rückstand zweite. Die dritte Mannschaft belegte Platz vier.

Auch die Mädchen des Vereins waren in Topform. 248,38 ausgefahrene Punkte waren für Katrin Bolten, Verena Franz, Jacqueline Wieneke und Svenja Cremer ein Grund zu großer Freude.

Pech hatte Leonie Helten. Die D-Schülerin kam mit der Fläche nicht zurecht und musste nach mehrfachem Sturz ihr Programm abbrechen. Die fünfjährige Lena Weber feierte mit nur 0,7 Punkten Abzug ihren ersten Sieg. Auch Katrin Bolten und Verena Franz blieben in ihren Klassen ungeschlagen. Jens Enulat musste einige Patzer wegstecken, blieb aber am Ende mit 265,3 Punkten ebenfalls ganz vorne. Stefan Küpper ging als letzter Starter des Tages auf die Fläche. Auch er konnte seine Bestleistung nach oben schrauben.309,9 ausgefahrene Zählern bedeuteten den klaren Sieg.

Am 12. Februar müssen die Kunstradfahrer erneut beweisen, was sie können. Dann gilt es auf den Bezirksmeisterschaften die Qualifikation für die Landesmeisterschaften zu erreichen.